Wer…wo…Wie…wann…

Tattoostudio : 36211 Alheim-Baumbach…Sterkelshäuser Str.10…Grüne Haus Shopphone : 01774856416

Bitte für Tattoobesprechungen und andere Anliegen vorher telefonisch einen Termin ausmachen,da wir kein klassischer „STreetshop“ mehr sind , und nur noch nach Terminvergabe arbeiten…das hat den Vorteil bei eurer Sitzung  dass nicht alle Nase lang jemand reinkommt!!!

Für andere Anfragen wie Airbrush,Wandbemalung ,Schnitzereien und Felsen u.s.w. bitte erst übers Kontaktvormular mit Rückrufnummer..Meist habe ich eh gerade keine Zeit ,habe Handschuhe an oder die Hände im Beton wenn ihr anruft…und so hab ich schon mal paar Grundinfos und kann dann euch dann in Ruhe zurückrufen…

 

Hi, ich bin der Biba von Hawaiian-Spirit-Tattoo und den „Flintstonebrothers“
Nachdem ich eine Glaserlehre anfing , mit der Hoffnung Custom Aquarien und Terrarien bauen zu dürfen …wurde ich von der Realität schnell gestoppt,da diese Firma fast ausschließlich Isolierglasscheiben produzierte…Ich verlor recht schnell das Interesse und begann eine Zeichnerlehre…
Nach meiner Ausbildung zum technischem Zeichner merkte ich, dass mich diese Art von Arbeit nicht ausfüllte .Ich schleppte mich noch 3 Jahre in 2 verschiedene Metallfirmen um Berufserfahrung zu sammeln. Ich entschied mich ,das ich das nicht mein ganzes Leben lang machen möchte und eine Weiterbildung/Studium auch nicht in Frage kommt.
Ich nahm mir eine Denkpause, um mich und meine Fahigkeiten besser kennenzulernen.und mich neu zu orientieren.

Gezeichnet habe ich schon immer viel und ich hatte auf Dauer auch kein Geld, mich stark tätowieren zu lassen, aber Bock drauf !Bock auf Farbe in der Haut,Bock auf Aussage,Bock auf was neues..Kein Bock auf Stillstand.

Also fuhr ich nach Solingen und kaufte eine im Internet inserierte Semiprofessionelle Tattooerstausstattung incl. Heißluftsterilisator. Leider musste ich schnell feststellen, dass die Farben, wie auch die Maschinen und Nadeln nichts taugten.

Basisinformationen habe ich mir schon vorher angeeignet, vieles auch von meinem Vater, der Anästhesiepfleger im Krankenhaus war. Er ermahnte mich immer wieder, Hygieneschritte in der richtigen Reihenfolge einzuhalten und lehrte mich viel in dieser Richtung. Dann habe ich an meinen Arm und den Beinen erst mal Outlines ziehen geübt..Meine Eltern waren entsetzt und konnten nicht verstehn das ich einen so gutbezahlten Job nicht mehr machen wollte..Schweinehaut kam für mich aus abheilungstechnischen Gründen nicht in Frage. Weil das Stechen nur der eine Teil ist und man erst nach der Abheilung sieht ob man etwas gut gemacht hat. Da musste ich also durch…

Da es damals nicht so einfach war, sich mit anderen „Probierern“ auszutauschen und die Profis einen eher in die Fresse gehauen hätten, als etwas Fachwissen preiszugeben, musste ich viele Fettnäpfchen mitnehmen.

Nadeln löten, Farben testen und abwägen, warum dieses oder jenes nicht funktionierte, sprich
Probieren, probieren, probieren…

Ich war aber eigentlich schon immer sehr autodidaktisch veranlagt. Nach den ersten 2 Jahren des immer wiederkehrenden Selbstexperimentierens, sah das ganze für damalige Verhältnisse zusehends besser aus.

Die ersten Kumpels fragten, ob ich nicht mal was bei ihnen machen könnte. Ich habe mich dann immer Stück für Stück vorgewagt, soweit ich mich technisch und designmäßig sicher fühlte. Ich wurde also zum Hautjäger…Überall wo ich hinkam suchte ich mir Leutz die Bock aufn Tattoo haben..Einmal habe ich sogar ein Penner in Saarlois gehackt..und nen griechischen Koch..der dann die nächsten Tage fürstlich in seinem Restaurante auftischte…

Währenddessen arbeitete ich in diversen Nebenjobs und versuchte, im Angestelltenverhältnis eine Lücke zu finden, in der ich existieren konnte, um nicht jedesmal total abgefuckt von der Arbeit nach Hause zu kommen….Merkte aber immer mehr, das dass nicht mein Weg war.

Ich jobbte als Mobilfunkinstallateur, Kurierfahrer, Montagehilfe, Filmvorführer, installierte Personenauffangnetze..usw. Jede freie Minute malte ich, manchmal nächtelang und oft verschlang danach der Papierkorb alles…Ich kopierte in der Bibliothek Schmetterlingsbücher, sammelte Vorlagen und versuchte, allen Stilrichtungen gerecht zu werden. Heute weiß ich, dass man das nicht braucht, aber geschadet hat es nicht.

Es braucht alles seine Zeit um sich zu entwickeln und Selbstdisziplin, sich nicht von kleinen Rückschlägen entmutigen zu lassen.

Nach 3-4 Jahren stellte sich uns die Frage „Endlich unterwegs sein „?
Wir wollten weg, raus, eigene Erfahrungen machen und in die Schule des Lebens gehn Ich konnte diese portionierte Freiheit mit so vielen bescheuerten Regeln und schrägen uns auferlegten und anerzogenen Verhaltensstörungen,die mir die heutige Gesellschaft aufzwängte,nicht mehr ertragen. Also verkauften wir alles was wir unseren Besitz nennen konnten und legten uns ein Wohnmobil zu. Letztendlich sind wir dann im Spätsommer auf Rügen hängen geblieben,wo ich auch meinen ersten Streetshop für 3,5 Jahre eröffnete.Das war schon etwas mehr Luft zum atmen…Ich konnte meinen Tag so planen wie ich wollte und ich wurde auch zusehens kreativer und glücklicher…

Man lernte im Laufe der Zeit einige Hacker kennen, man hackte sich gegenseitig und tauschte sich aus. Langsam ging es vorwärts. In dieser Zeit lernte ich das arbeiten mit Holz kennen und lieben. Es ist ein sehr lebendiger Prozess, einem Holz Stück für Stück Form zu geben, zudem viel weicher und einfacher zu bearbeiten als Specksteinoder Stein, mit dem ich zuvor rumprobierte.

Nach dieser Zeit und einer schweren Darm-Op, die mich gesundheitlich sehr schwächte, entschied ich mich, in Rotenburg zu bleiben (also in der Heimat) und einen kleinen Laden zu eröffnen. Ich war noch sehr schwach, aber nur rumsitzen konnte ich auch nicht .Also tat ich was ich bisher am besten konntebis jetzt im Leben…Und Gott sah das es gut war…lach

Ich hatte mich in die Kunst verliebt und sie sich in mich!!! Für mich waren die Weichen gestellt, ich wollte auch nicht mehr zurück…von Herzen Künstler!

Da ich mich schon seit ich 14 Jahre alt war, für Reptilien interessierte, baute ich als handwerklich nicht unbegabter junger Mann, natürlich meine Terrarien selber….Zuerst ein Leguanbecken ,dann eine Wasserfallvitrine, dann ein Wüstenterrarium mit Felsrückwand usw…
Ich baute Becken, obwohl ich gar keine Tiere dafür hatte…Es war wie Fieber…Ich wollte Custom..um jeden Preis

Freunde fragten mich, ob ich Ihnen bei der Gestaltung zur Hand gehen könnte, bis ich dann durch einen Freund zufällig an meinen ersten Modellierauftrag kam: Eine Südamerika-Maya-Wand in der Reptilienauffangstation in Sontra…Es ist seit kurzem auch ein kleiner öffentlicher Privatreptilienzoo.
Seit dem habe ich immer wieder mit verschiedenen Materialien experimentiert…viel Zeit mit Bauchemie,Versiegelungsarten,Mörteln,Additiven u.s.w. verbracht….Mittlerweile planen wir nur noch massive mineralische Konzepte auf Mörtel-Zementbasis..die dadurch extrem belastbar sind und täuschend echt wirken!…Aussen sowie Innenbereich..z.b. Weinkeller,Bäder,Küchen,Indoorwasserfälle..incl. Technik,Planung,farbliche Gestaltung u.s.w. sind möglich und Grenzen gibts nicht..b.z.w. wir finden Lösungen….

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